01.07.2022 | Kategorie : spectrum

Werkstattwagen: dein Partner auf vier Rädern

5 Tipps für den richtigen Kauf


Werkstattwagen sind eine feine Sache. Sie machen dich mobiler, bieten zusätzliche Ablagefläche und schaffen Ordnung. Nicht zuletzt garantieren sie eine sichere Aufbewahrung deines Werkzeugs. Jedenfalls, wenn die Qualität stimmt. Damit du keine bösen Überraschungen beim Kauf deines Werkstattwagens erlebst, findest du im Folgenden einige Tipps, worauf du achten solltest.

 

Tipp 1: Rad ist nicht gleich Rad

Stahlwille Werkstattwagen Tipp 1

Der Raddurchmesser sollte mindestens 12,5 cm betragen. Gummierte Räder sind von Vorteil, denn das Gummi mindert Vibrationen, schont Wagen und Werkzeug und sorgt für ein gutes Rollverhalten sowie eine geringe Geräuschentwicklung. Achte darauf, dass die Räder robust, öl- und säurebeständig sind. Ein Fadenschutz ist ebenfalls empfehlenswert, er verhindert, dass sich Fäden und Schmutz am Rand des Rades festsetzen. Damit der Wagen sicher steht, sind Feststellbremsen unabdingbar. Hier solltest du darauf achten, dass der Wagen mindestens 2 Bremsen hat.

 

Tipp 2: Der perfekte Body bringt Gewicht auf die Waage

Stahlwille Werkstattwagen Tipp 2

Bewährt haben sich mehrfach abgekantete Grundkörper. Die Abkantungen machen die Basiskonstruktion deines Werkstattwagens besonders Verwindungssteif, sicher und langlebig. Werkstattwagen mit einer Wandstärke von weniger als 1 mm Stahl solltest du gar nicht erst in Betracht ziehen. Da die Materialstärke aber oft nicht angegeben wird, solltest du ein Mindestgewicht von 55 Kilogramm anpeilen. Außerdem gilt: Wenn du die Wahl hast, gib einem mit pulverbeschichteten Strukturlack Werkzeugwagen den Vorzug vor einem normal glattlackierten Modell. Denn die Pulverbeschichtung wird eingebrannt und ist somit deutlich robuster und unempfindlicher gegen Kratzer. Ebenso sollte Dein Werkstattwagen einen umlaufenden Rammschutz besitzen, der den Wagen selbst, als auch sein Gegenüber vor Beschädigungen schützt.

 

Tipp 3: Was Griffiges zum Anpacken

Stahlwille Werkstattwagen Tipp 3

Die Griffe des perfekten Werkstattwagens sollten griffig und stabil sein – denn im Arbeitsalltag geht es schon einmal rabiater zu. Achte unbedingt auf eine feste Verschraubung! Falls du den Wagen einmal über eine Kante oder Stufe heben musst, muss der Griff ein beträchtliches Gewicht tragen. Ebenfalls nicht unerheblich: Der Griff sollte ausreichend groß sein, um ihn auch mit Handschuhen packen zu können.

 

Tipp 4: Schubladen sind mehr als nur Aufbewahrung

Stahlwille Werkstattwagen Tipp 4

Klar, Schubladen sollten ausreichend vorhanden sein und genug Stauraum bieten, auch für größeres Werkzeug, wenn du beispielsweise mal einen Akkuschrauber unterbringen möchtest. Davon abgesehen solltest du einige Sicherheits-Features in Betracht ziehen. Eine Einzelschubladen-Sicherung etwa verhindert, dass der Wagen Schlagseite bekommt und umfällt. Ein Fahrschutz – meist in Form einer Schwerkraft- oder Hebelsicherung – stellt sicher, dass sich Schubladen beim Fahren nicht unbeabsichtigt öffnen. Und damit neben der Sicherheit der Komfort nicht zu kurz kommt: Ein kugelgelagerter Schubladenvollauszug ist klar im Vorteil! Die Schublade sollte zu 100 % ausziehbar sein, damit Du immer einen Überblick über den gesamten Inhalt hast.

 

Tipp 5: Arbeitsplatte

Stahlwille Werkstattwagen Tipp 5

Die Arbeitsplatte muss langlebig sein und ausreichend Platz bieten. Wenn du eine Platte aus Kunststoff anpeilst, ist ABS zu empfehlen, da das Material gegen die meisten im Werkstattalltag verwendeten Chemikalien resistent ist. Bist du eher der Edelstahl-Typ, achte auf sauber und dicht verschweißte Nähte – nur sie garantieren, dass keine Flüssigkeiten in den Wagen eindringen können.

 

Wenn du diese fünf Tipps beherzigst, kann mit deinem Kauf eigentlich nichts mehr schief gehen – und du hast stets einen verlässlichen, alltagtauglichen Partner auf vier Rädern an deiner Seite!